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Die (un)wahre Entstehungsgeschichte der Mozartkugeln
Passend zur Weihnachstzeit möchte ich Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, heute mal eine nicht ganz ernstzunehmende Geschichte präsentieren:
Mein zweiter Beruf ist der des Klavierstimmers, und vor ein paar Tagen sollte ich den Flügel eines bekannten Klavier-Kabarettisten stimmen. Ich besuchte ihn also in seinem Haus und begann, das Instrument zu neuem Wohlklang zu verhelfen. Zwischendurch zeigte der Künstler mir das Plakat für seine neue Bühnenshow: Mozarts Liebeskugeln
Dann erzählte er mir, dass er den Titel zwar klasse fände – das nächste Jahr sei zudem in Musikerkreisen Mozart gewidmet – nur sei er etwas in der Bredouille, weil ihm noch die passende Nummer für die Show fehle! Ich fühlte mich sofort angespornt, mir eine passende durchgeknallte Idee einfallen zu lassen. Beim Stimmen kann ich nämlich hervorragend meine Gedanken auf die Reise schicken, und so gelang es mir auch diesmal, zwei absurde Theorien bezüglich der Mozartkugeln aus meiner Denkterrine zu schöpfen. Der Kabarettist war hellauf begeistert, warf jedoch ein, dass meine Einfälle für sein Publikum zu „versaut“ seien, wie schade! Zu guter Letzt fiel mir noch eine weniger anzügliche Idee ein, die er ausbauen wollte. Nun aber zu meinen ursprünglichen Theorien: Mozart war bekanntermaßen ein rechter Lebemann, der ja nicht nur sein „Bäsle“ (Kusine), sondern auch allerlei andere Weibsbilder in sein Lotterbett, unter den Komponiertisch oder wohin auch immer zerrte. Nun verhielt es sich zu den damaligen Zeiten aber so, dass selbst die feinen Damen und Herren der Gesellschaft es mit der Hygiene nicht allzu genau nahmen. Mit anderen Worten, sie stanken wie Bergziegen, und zwar nicht nur unter den Achseln! Hier beginnt der unwahre Teil der Kolumne: Da Mozart aber ein Fan des Cunnilingus war, sann er darüber nach, wie man der unangenehmen Aspekte Herr werden könnte. Dabei kam ihm sein Wohnhaus zuhilfe, in der sich auch eine Konditorei befand (was wiederum stimmt!). Das Wolferl ging also zum Zuckerbäcker und beauftragte ihn, kleine runde Pralinen aus Schokolade anzufertigen. Die schob er sodann der jeweiligen Dame seines Begehrens in die Venusmuschel, wo sie auf Grund der Körperwärme zu schmelzen begann und wieder auswärts drängte. Solchermaßen „versüßt“, wurde jeder weitere Vorstoß zwischen die Beine der Madames zum ultimativen Genuß Mozarts!
Soweit meine erste Theorie. Die zweite stellt sich etwas anders dar, oder ist eher eine Ergänzung der ersten: Auch die Damen wollten ihren Vorteil haben, wenn sie auf Mozarts Flöte bliesen. Also besorgte er sich genug Schokolade, die zum gegeben Anlass in einem Topf geschmolzen und anschließend mit einem Pinsel auf dem Geschlecht verbracht wurde, einschließlich seiner „Liebeskugeln“!
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr verlockt es mich, diese Möglichkeiten tatsächlich einmal auszuprobieren, wer weiß, vielleicht ist das wirklich mal ein ganz besonderer Genuss? Wieso sollte man immer nur auf Honig oder Schlagsahne zurück greifen? Und heißes Wachs kann man auch erdulden, wieso also nicht einmal heiße Schokolade?
Wie auch immer, ich hoffe, dass diese Kolumne nicht den Wiener Konditoren in die Hände fällt, auf das sie mich verklagen könnten ...
Mit sinnlichen (Weihnachts-)Grüßen,
Ihr Matthias Kayser
Anmerkung von Samt und Seide:
1. Matthias, unterschätze die Wiener Konditoren nicht, die, soweit mir bekannt, durchaus als sinnlich einzustufen sind.
2. Unsere Samt-und-Seide-Schokolade kann man ab sofort auch einzeln bestellen. Als High Heels oder als Tafel. Garantiert hausgemacht und auf Wunsch mit einer persönlichen Geschenk-Banderole mit Foto Ihrer/Ihres Liebsten versehen.
3. Ich hoffe, die Wiener Konditoren mögen mir meinen guten Kontakt zur örtlichen Schokoladenmanufaktur verzeihen .-)
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